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Medizinische Fachbereiche

Chirurgie umfasst die Schwerpunkte Gefäß-, Thorax-, Unfall-, Neuro- und Visceralchirurgie. Daneben gibt es noch die Allgemeinchirurgie, die mehrere dieser Schwerpunkte vereint, das Hauptgewicht aber auf die Viszeralchirurgie legt.

Allgemeinärzte sind darauf spezialisiert, Patienten als erste ärztliche Ansprechpartner bei allen Gesundheitsproblemen zu beraten. Die Allgemeinmedizin umfasst dabei u.a. die Behandlung von chronischen Krankheiten sowie das Erkennen von Krankheitsbildern für die eine Überweisung zum Spezialisten ausgestellt werden muss.

Anästhesiologie umfasst mit unterschiedlicher Gewichtung die Gebiete Intensivmedizin, Schmerztherapie, Notfallmedizin und Palliativmedizin sowie die Anästhesie, die das konkrete medizinische Verfahren zur Herstellung einer Narkose bezeichnet.


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Gynäkologen sind in der Frauenheilkunde tätig und Ansprechpartner für alle Fragen der weiblichen Gesundheit. Sie begleiten ihre Patientinnen oft über einen langen Zeitraum, da in diesem Bereich dem Arzt-Patientinnen-Verhältnis ein hoher Stellenwert zukommt. Die Gynäkologie ist das weibliche Pendant der Andrologie.

Die Gastroenterologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin und beschäftigt sich mit der Behandlung und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. Neben akuten Durchfallerkrankungen beschäftigt sich der Gastroenterologe auch mit Tumorerkrankungen, deren Vorsorge sowie chronischen Darmkrankheiten.

Die Geriatrie ist eine fächerübergreifende Disziplin und beschäftigt sich typischerweise mit der typischen Morbidität älterer Patienten. Hier sind Erkrankungen gemeint, die hauptsächlich bei Menschen jenseits der 80 auftreten. Der Geriater ist häufig der Ansprechpartner, wenn altersbedingt verschiedene Leiden gemeinsam auftreten und der Spezialarzt überfordert ist.

In der Intensivmedizin hat die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit schweren und oft lebensbedrohlichen Krankheiten oder Verletzungen ihr zu Hause. Da diese Krankheiten in verschiedene medizinische Spezialbereiche fallen können und stets ein schnelles Eingreifen von Seiten der Ärzte gewährleistet sein muss, findet man in den Intensivstationen der Krankenhäuser u.a. Anästhesisten, Internisten, Chirurgen oder Neurologen.

Die Pädiatrie (Kinderheilkunde), die heute vorwiegend als Kinder- und Jugendmedizin bezeichnet wird, beschäftigt sich mit der kindlichen Entwicklung und den in deren Zusammenhang auftretenden Krankheiten. Innerhalb der Pädiatrie existieren weitere Teilgebiete, in denen Kinderärzten eine Zusatzqualifikation erwerben können.

Kardiologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin und befasst sich mit Herz- Kreislauferkrankungen von Erwachsenen. Für Kinder und Jugendliche existiert in der Kinderheilkunde ein eigenes Teilgebiet: die Kinderkardiologie.

Ebenfalls im Gebiet der Kinderheilkunde ansässig ist die Neonatologie, die sich mit der Behandlung von Frühgeborenen beschäftigt. Der Neonatologe ist dementsprechend ein speziell auf die Behandlung von Frühchen und Neugeborenen spezialisierter Arzt.

Die Psychotherapie befasst sich mit psychosomatischen Erkrankungen. Die psychologische Behandlung findet in der Regel ohne die Zugabe von Medikamenten statt und beruht auf verbaler und nonverbaler Kommunikation mit den Patienten. Ziel in der Verhaltenstherapie ist es zum Beispiel gestörte Verhaltensmuster zu regulieren oder ein bestimmtes Verhalten zu fördern.

Strahlentherapie wird oft gegen bösartige Erkrankungen wie Tumore eingesetzt und von Fachärzten in der Radiologie durchgeführt. Je nach Erkrankung wird bei der Strahlentherapie die Strahlung äußerlich angesetzt oder direkt am oder im Körper. Aber auch gutartige Erkrankungen z.B. aus dem Gebiet der Orthopädie können mit Strahlenbehandlung therapiert werden.

In der Unfallchirurgie werden durch Unfälle verursachte Brüche am Bewegungsapparat sowie Verletzungen der Organe behandelt. Nach der Erstbehandlung in der Notaufnahme werden bei schwerwiegenden Verletzungen in der Regel schnell chirurgische Eingriffe durchgeführt. Häufig handelt es sich hierbei um lebensrettende Maßnahmen, z.B. wenn wichtige innere Organe betroffen sind.

In der Urologie befassen sich die Fachärzte zum einen mit Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane und zum anderen mit Unterleibsorganen im Bereich der Harnbildung.
Die Urologie überschneidet sich dabei in vielen Disziplinen stark mit der Andrologie welche sich mit den männlichen Fortpflanzungsfunktionen befasst.